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Ein kleiner Streich des Unterbewusstseins – Akzeptanz Veränderung

Unsere Führungskraft kommt heute etwas zu spät zur Tennisstunde. Der Coach und Trainer sieht schon von der Ferne das wenig erfreuliche Gesicht. Deshalb ruft er besonders freundlich: Guten Tag. Wie geht es Ihnen heute? 

Ach, antwortete er da haben wir uns doch letzten Freitag, nach langer Vorbereitung, mit allen Abteilungsleitern geeinigt: Der Einkauf Büromaterial wird ausgelagert. Auch der Partner wurde bestimmt. Dieses Projekt wurde von allen eindeutig und klar bejaht.

 

Heute, drei Tage später, wir hatten bei unserer Sitzung eigentlich ein ganz anderes Thema, stellen zwei meiner Mitarbeiter dieses Projekt doch plötzlich wieder in Frage: Wollen wir das wirklich? Ist die ausgewählte Partnerfirma auch wirklich die beste Wahl? usw, usw. Dabei dachte ich, dieses Kapitel ist definitiv abgeschlossen!

Passiert Ihnen das öfters, fragte der Coach. Na ja, antwortete der Manager, das erste mal war es nicht. Das kommt schon ab und zu mal vor, dass einstimmig getroffene Entscheidungen nachher wieder in Frage gestellt werden.


Überraschend ist das nicht sagte der Coach. Zu einer Veränderung JA sagen die Mitarbeiter schnell. Der Intellekt ist schnell. Aber der Mensch ist auch ein emotionales Wesen. Die emotionale Seite braucht meistens etwas mehr Zeit. Das ist ja auch der Grund, warum es bei vielen Veränderungsprozessen immer wieder Verzögerungen gibt.


Und was kann ich da tun? Gibt es da eine "Abkürzung"? Der Freund und Coach: "Ja, diese Abkürzung gibt es wirklich. Ich war da mal an einem hervorragenden Mental-Training, gute Gruppe, Schöner Ort am See, leichter schwäbischer Dialekt.

 

Da habe ich gelernt, wie man Ziele mental richtig programmiert. Kurz darauf habe ich mit allen Mitarbeitern ein Tagestraining Ziele gemacht und am Abend vorher einen Workshop über die emotionalen Aspekte von Veränderungsprozessen." 


Und was hat sich geändert, fragte der Manager skeptisch. Entscheidendes, antwortete der Coach: Sagen wir JA zu einem neuen Projekt, diskutieren wir auch kurz, wie man das mental richtig programmiert. Die Übung machen die Mitarbeiter selbst, jeder für sich. Aber danach sind sie emotional am Ziel und diskutieren nur noch darüber, wie man es am Besten erreicht.

 

Das spart viel Zeit und Energie. Ja gut, sagte der Manager immer noch etwas zögerlich, ich weiss ja in etwa was man an so einem Training macht. Kann ich das wirklich meinen Mitarbeitern empfehlen?

Ja, klar antwortete der Coach. "Ich empfehle Ihnen ja auch nur das beste Training dieser Art. Keiner muss sich äussern, aber jeder kann. Keine Hurra-Veranstaltung mit vielen Teilnehmern. Dafür kleine Gruppen, Sitzordnung: Hufeisen, Arbeitsblätter für die Umsetzung.

 

Ich war schon zweimal an diesem Training und habe dabei festgestellt: Gute Chefs gönnen ihren Mitarbeitern die gleichen Trainings wie sich selbst. Schwache Chefs gehen halt' von sich aus und glauben, das kapieren meine Mitarbeiter nicht."


Aber, sage der Coach: Die Welt sind Sie! Das kapiere ich nun überhaupt nicht, sagte der Manager. OK, spielen wir jetzt Tennis, dann melden Sie sich zu einem Training an und dann erzähle ich Ihnen die Geschichte vom knurrigen Hund. Dann spüren Sie, was das bedeutet: Die Welt sind Sie.

 

 

 
 

   

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